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Uelhs Deth Joeu

Uelhs Deth Joeu

Die bedeutendste Karstquelle der Quellen der Garona im Vall d'Aran, nicht befahrbar, größtenteils gespeist vom Wasser des Forau d'Aigualluts.

Vielha e Mijaran • Val d'Aran

Die bedeutendste Karstquelle der Quellen der Garona im Vall d'Aran, nicht befahrbar, größtenteils gespeist vom Wasser des Forau d'Aigualluts.

Eigenschaften

Lage

Vom kleinen Ort Es Bordes führt eine asphaltierte Piste das Tal des Arriu deth Joeu hinauf und erreicht die Artiga de Lin. Weiter vorwärts, Richtung Schutzhütte Artiga de Lin, ist der als Uelhs deth Joeu bekannte Punkt beschildert.

Karte

Eingänge

Koordinaten und Zugangsbedingungen vor dem Aufbruch immer überprüfen.

  1. Joeu, Uelhs Deth

    Höhe: 1415 m

    42.681185, 0.707634
    UTM 31T (ED 50) 312279 4728163
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Fotos

Uelhs Deth Joeu - Foto, Vielha e Mijaran, Val d'AranBild anzeigen
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Espeleoindex · CC BY-NC 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ · Bild © beim Urheber.

Bild 1 von 2

Beschreibung

Morphologie

Bedeutende, nicht befahrbare Karstquelle, die eine der Hauptquellen der Garona darstellt.

Hydrologie

Ein Großteil des austretenden Wassers stammt aus dem Forau d'Aigualluts im mediterranen Einzugsgebiet des riu Éssera. Für weitere Details siehe den Abschnitt Geschichte dieses Blattes.

Geschichte

Font i Sagué zitiert in seinem Catàlech (1897) den Embut del Jueu und sagt, es sei ein Schacht, in dem der riu Jueu abstürzt und nach einem unterirdischen Verlauf von einem Kilometer an der Gola del Jueu (Uelhs deth Joeu) wieder austritt. Er erwähnt auch den Trou del Toro und lässt bereits klar erkennen, dass die Wasser des Hangs der Maladeta über Aigualluts (er nennt es: Aigualais) zu den Uelhs deth Joueu gelangen.

All diese Informationen entnimmt Font einem Werk des Ingenieurs Josep Reig i Palau mit dem Titel El Valle de Aran, veröffentlicht in Barcelona im Jahr 1895. Wir konnten dieses Werk in der Bibliothek des CEC einsehen und können einige Kuriositäten feststellen: Der sogenannte Embut del Jueu sei, so heißt es, ein Abgrund, durch den die Wasser des vom See Pomèro kommenden Wildbachs versickern, der einen unterirdischen Verlauf von einem Kilometer zurücklegt, um beim Gola del Jueu wieder an die Oberfläche zu treten. Dem Buch liegt eine farbige, sehr detaillierte Karte des Vall d'Aran bei, die jedoch, wie wir meinen, in einigen Abschnitten „nach Gehör“ erstellt wurde, da er den estany de Pomèro dort einzeichnet, wo sich tatsächlich der estany des Pois befindet, und da wir in der aktuellen Kartografie keine Einsturzstelle finden, vermuten wir, dass er sich auf den benachbarten estany de Coth deht Horo bezieht, aus dem der barranc dera Ribera austritt und wo sich die große Depression von eth Horo des Barrancs befindet (siehe Blatt).

Wenn er von der Gola del Jueu (Uelhs deth Joeu) spricht, gibt er eine Beschreibung, die ganz der Realität entspricht und die erst akzeptiert wurde, als Norbert Casteret sechsunddreißig Jahre später durch Färbung die Verbindung des Forau d'Aigualluts mit den Uelhs deth Joueu nachwies.

Reig sagt wörtlich: „ Las aguas procedentes del macizo de Aneto, dan lugar á un hecho anómalo, pues en vez de ir á engrosar los rios Ribagorzana y Esera que van á desaguar á otros más importantes de nuestra Península, conforme lo exigen las formas del terreno, penetran en los senos de la tierra en el sitio denominado Trou de Toro (Aragón), cruzan subterráneamente la cordillera que sirve de límite entre el Valle de Aran y la provincia de Huesca, y aparecen en la Gola del Jueu, después de un recorrido subterráneo de unos 4 kilómetros, con un pérdida de nivel de 600 metros. No ofrece duda en la localidad semejante hecho por cuanto se ha observado que cuando se desencadenan tempestades en la Maladeta, crece el rio Jueu aunque se experimente una pertinaz sequia en las vertientes del Valle de Aran y que las arenas, piedras y restos que arrastran las aguas, coinciden perfectament con las del Torrente dels Aygualais, que se precipita en Trou de Toro”.

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Bibliografie

  1. Cardona, F. (1990).- Grans cavitats de Catalunya. Vol 1: La Serralada Pirinenca. 198 pp. Espeleo Club de Gràcia. Barcelona.
  2. Freixes, A. (1986).- “El karst en Catalunya: aspectos geomorfológicos e hidrogeològicos”. Com. 9è. Congrés Internacional d'Espeleologia (vol.3): 63-66. Federació Catalna d'Espeleologia. Barcelona.

Quelle: Espeleoindex (espeleoindex.com), verändert. CC BY-NC 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/