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Avenc de la Riera de la Falconera

Avenc de la Riera de la Falconera

Schacht von 33 m Tiefe unter der Autobahn del Garraf, mit Zugang durch einen Betontunnel von 11 m.

Sitges • Garraf 56m 33m

Schacht von 33 m Tiefe unter der Autobahn del Garraf, mit Zugang durch einen Betontunnel von 11 m.

Eigenschaften

Lage

Derzeit führt die beste Route vom Dorf Garraf zum Hafen; man lässt das Auto auf einer Esplanade stehen und folgt den alten Anlagen des Steinbruchs. Eine Piste nähert sich der Autobahn und man muss ihr bis zur Höhe des Tunnels del Castellot folgen, bevor man zum Pas de la Mala Dona aufsteigt. In dieser Zone befindet sich der bekannte Pou de l'Eusebi (künstlich). Ein Tunnel ermöglicht die Unterquerung der Autobahn auf die andere Seite; wenige Meter nach dem Verlassen, links, findet sich ein Metallgitter, das man anheben muss, und wo eine Aluminiumleiter erscheint, über die man in einen kleinen Betontunnel von 11 Metern Länge gelangt, und am gegenüberliegenden Ende befindet sich die Mündung des Schachts, ungefähr unter den Fahrspuren der Autobahn, Richtung Sitges.

Karte

Eingänge

Koordinaten und Zugangsbedingungen vor dem Aufbruch immer überprüfen.

  1. Avenc de la Riera de la Falconera

    Höhe: 68 m

    41.250319, 1.890578
    UTM 31T (ED 50) 407143 4567343
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Fotos

Avenc de la Riera de la Falconera - Foto, Sitges, GarrafBild anzeigen
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Espeleoindex · CC BY-NC 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ · Bild © beim Urheber.

Bild 1 von 6

Beschreibung

Morphologie

Die ursprüngliche Mündung wurde durch die Bauarbeiten abgebaut und der Tunnel, der sie schützt, mündet mehr oder weniger in der Mitte des ersten Schachts. Am Grund dieses Schachts führt eine kurze Rampe zu einer neuen Vertikalen von etwa 12 Metern, die nach 4 Metern ihres Beginns auf eine aufsteigende Rampe trifft, die zu einem Kamin führt, den man bis fast zur Höhe der ursprünglichen Mündung hinaufsteigen kann. Am Grund dieses zweiten Schachts befindet sich eine rampenförmige Etage, auf der sich im oberen Teil ein kleiner Raum entwickelt und an deren unterem Ende ein enger Schacht von etwa 7 Metern Höhenunterschied beginnt, mit Anzeichen künstlicher Erweiterung (Ende 19. Jahrhundert). An seiner Basis, auf der einen und der anderen Seite, befinden sich zwei neue kleine Schächte, einer von fast 3 Metern und der andere von 6, in dessen Grund die Höhle endet.

Geschichte

Diese Höhle war den Minenarbeitern bekannt und wurde von ihnen erforscht, die am gescheiterten Projekt der Wassernutzung der Falconera arbeiteten, das vom Grafen von Güell Ende des 19. Jahrhunderts gefördert wurde.

In seinem Catàlech (1897) erwähnt Font i Sagué eine Reihe von Schächten in der Zone nahe Garraf, die laut ihm von diesen Minenarbeitern erforscht worden waren. Einige sind recht bekannt (Ample; Fragata), doch zitiert er zwei weitere, deren Lage bisher nicht ermittelt werden konnte. Es sind: Avenc de la Figuerota (nicht zu verwechseln mit dem der Figuerota in Olesa de Bonesvalls), dem er 32 Meter Tiefe zuschreibt. Avenc de la Falconera, von dem es heißt, er habe 42 Meter Tiefe und von dem wir denken, dass er sich auf den Avenc del Penya-segat de la Falconera beziehen könnte, den sie ebenfalls erforscht hatten. Der der Figuerota?, könnte es der sein, den wir heute als den der Riera de la Falconera kennen? Es scheint, dass es ziemlich schwierig sein wird, das herauszufinden.

Tatsächlich gibt es vom Avenc de la Riera de la Falconera viele Jahre später keine Hinweise. Die erste Nachricht geben die Mitglieder des GE Pedraforca, die ihn Ende 1968 erforschen und fünf Jahre später veröffentlichen, wobei sie ihn Avenc de la Riera nennen. Wir haben jedoch eine bisher unveröffentlichte Topografie gefunden, die einem Besuch von Mitgliedern der ERE – CEC im Februar 1966 entspricht und die die älteste von Speläologen durchgeführte Erforschung zu sein scheint. Diese nennen ihn Avenc de la Falconera.

Als Joan Borràs den dritten Band seines Katalogs von Garraf (1974) veröffentlicht, nimmt er das Blatt der Höhle auf und katalogisiert sie als Avenc de la Riera de la Falconera, begleitet von einer kurz zuvor von Mitgliedern des GEFOMA erstellten Topografie.

Die Wiederentdeckung des Schachts: Als 1989 die Bauarbeiten der Autobahn und Tunnel del Garraf beginnen und im Januar 1992 eingeweiht werden, gilt die Höhle als verschwunden. Doch im Frühling des Jahres 2000 versuchen Lluís Julià und Gefährten des GERP (Sant Just Desvern) vor Ort herauszufinden, welches Schicksal der Schacht erlitten hat, und als gute Spezialisten für die Erforschung von Wasserstollen heben sie, als sie das Gitter des Zugangs zum Schutz tunnel finden, es an und hinein, wobei sie den Schacht in seinem aktuellen Zustand wiederfinden.

Warum haben sie den Schacht gerettet? Vielleicht um ihn als natürlichen Abwasserkanal der Wasser der Riera zu nutzen?

Josep Pastor (SES del Ger, Sant Pere de Ribes) kommentiert, dass er im Laufe der Jahre eine Person kennenlernte, die an den Bauarbeiten gearbeitet hatte und dass sie auf Initiative einer Gruppe von Arbeitern beschlossen, den Tunnel zum Schutz des Schachts zu bauen.

Benutzerkommentare (1)

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Anonymer Benutzer

9. März 2026

L'avenc de la riera de la Falconera, el vaig localitzar durant la construcció de l'autopista del Garraf, ja que hi treballava en temes ambientals. Us explicaré el que recordo, sense estendre'm massa. La construcció de l'autopista del Garraf va coincidir amb la primera directiva EU sobre els estudis d'impacte ambiental (EIA). Com no hi havia EIA, però l'obra ja havia començat, es va acordar fer un seguiment ambiental estricte de l'obra, proposar mesures correctores, aprovar-les i aplicar-les. Van contractar aquest seguiment ambiental al CREAF, on jo treballava en l'equip de la Pilar Andrés. Vam ser nosaltres que ens vam encarregar de fer aquestes tasques. Aleshores ja portava 7 o 8 anys de pràctica espeleològica, coneixia el massís i les seves problemàtiques. Una de les tasques que vaig fer va ser fer un inventari de possibles cavitats subterrànies afectades. I un seguiment de noves cavitats que poguessin sortir durant l'excavació dels túnels i desmunts. A la llista, estava l'avenc de la riera de la Falconera. Vam fer una primera visita per localitzar-lo, quan encara no l'havien afectat les obres. El que es va dissenyar i aprovar va ser la construcció d'un calaix d'obra per separar l'entrada a l'avenc de l'autopista, i que no quedés soterrat. No recordo gaire més detalls, ni si vam contactar amb la Federació Catalana d'Espeleologia. Però els passos que es van fer, sí, on van participar moltes persones: localització, proposta de mesura correctora, disseny i aprovació, execució i seguiment. En la construcció està clar que els treballadors de l'obra van posar la seva part, imprescindible en el procés.

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Bibliografie

  1. Borràs, J. (1974).- Catálogo espeleológico del macizo de Garraf. Vol. III . 207 pp. Barcelona.
  1. Comas, J. (1973).- “Avenc de la Riera”. Ildobates (3-4): 78-85. GEP – Agrupació Excursionista Pedraforca – Barcelona.
  • Actualització de dades extretes del blog: 'Espeleo i aigua', de Lluís Julià (post del dia 10-11-2008)
  • Altres dades i fotografies extretes del blog: 'Espeleobloc', (post del dia 4-3-2013)

Quelle: Espeleoindex (espeleoindex.com), verändert. CC BY-NC 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/